Weshalb eine Patentrecherche?

18 Oktober 2017
 Kategorien: Finanzplanung, Blog

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Verschiedene Berufsgruppen bis hin zu Hobbybastlern spielen immer wieder mit dem Gedanken ihre getätigten Erfindungen patentieren zu lassen. Aufgrund eines erwirkten Patents wären die Rechte an der Erfindung geschützt und das ist für eine weitere Markreife des Produkts sinnvoll. Der entscheidende Nachteil bei solch einem Vorgehen ist jedoch der Kostenfaktor. Die Situation wird uninteressant, sobald im Verlauf des Patentprozesses herauskommen sollte, dass es bereits ein ähnliches Patent auf dem Markt gibt. Dieser Sachverhalt ist im Übrigen auch die Grundlage dafür eine solche Recherche überhaupt durchzuführen, bevor man ein Patent anmeldet, denn bereits kleine Übereinstimmungen, mit bis dato schon patentierten Produkten, führt zu einer Ablehnung des Patentantrages. In diesem Fall spricht man von einer Doppelentwicklung. Des Weiteren ist eine gute Recherche auch hilfreich, wenn man auf der Suche nach neuen Patentthemen ist, denn durch diese Recherchen kann neues Entwicklungspotenzial entdeckt werden. Des Weiteren kann man ebenso durch eine solche Recherche sehr gut den relevanten Markt beobachten. 

Zusammenfassend ist hierbei anzugeben, dass Patentrecherchen, zum Beispiel durch ma-ko Research, immer dann notwendig sind, wenn man prinzipiell eine Idee für eine Entwicklung hat, die patentwürdig ist. Oder wenn jemand ein bestimmtes Patent anmelden möchte, bzw. auf der Suche nach alternativen Ideen für ein Patent ist. Es bietet sich des Weiteren für die Überwachung von Mitwettbewerbern an. 

Profis oder eigene Recherche beauftragen?  

Im nächsten Schritt würde sich in diesem Kontext nun die Frage stellen, ob man besser einen gewerblichen Dienstleister mit dem Recherchieren nach Patenten beginnen lassen möchte oder doch lieber selbst in die Recherche geht. Der Dienstleister, der sich auf die Recherche solcher Themen spezialisiert hat, ist sicherlich auf den ersten Blick kostenintensiver als eine eigene Recherche, jedoch ist dieser Weg der Effizientere. Denn die Recherche hierzu ist recht zeitintensiv und man selbst sollte diesbezüglich genau abwägen, ob diese zeitliche Investition hierbei sinnvoll ist, im Vergleich mit einer Unternehmung, die darauf spezialisiert ist und sicherlich zu schnelleren und aussagefähigeren Ergebnissen kommt.   

Wie teuer ist eine solche Recherche?  

Professionelle suchen auf spezialisierten Platzformen nach möglichen Patenten. Im Regelfall sind diese Patentrecherchen auf den Plattformen kostenfrei. Denkbar wäre bei der Recherche, dass man die Arbeit zwischen einem Anwalt, der in Recherche geht und der Selbstrecherche miteinander kombiniert, denn das kann Geld sparen und effizient sein. Ein Rechercheauftrag kostet im Schnitt bis zu 300,00€. Im Anschluss daran muss man noch einmal ca. 150,00 € zahlen. Alldiejenigen, die sich nur selbst auf die Suche begeben, müssen lediglich 350,00€ anstatt 450,00€ bezahlen für den eigentlichen Prüfauftrag. Diese Option wäre im Sinne eines guten Kostenmanagements denkbar und auch empfehlenswert.   

Fazit  

Solch eine Recherche ergibt durchaus immer dann Sinn, wenn man gegenprüfen möchte, ob eine Patentanmeldung einer Erfindung sinnvoll ist. Es besteht grundsätzlich bei jeder Anmeldung zu einem Patent die Option, dass es ein ähnliches Produkt mit ähnlichen Eigenschaften bereits gibt, um hier teure Patentanmeldungen einzusparen und auch um sich ggf. im Vorfeld eine Übersicht über den entsprechenden Zielmarkt zu verschaffen, ist es sogar dringend empfohlen einer solchen Recherche nachzugehen.